Oberbadischer Blasmusikverband "Breisgau" e.V.      

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Die Jahreshauptversammlung des Oberbadischen Blasmusikverbandes (OBV) Breisgau fand am 28. März 2026 im Glottertal statt und bot einen umfassenden Rückblick auf ein ereignisreiches Verbandsjahr sowie wichtige Weichenstellungen für die Zukunft.

Die Versammlung wurde traditionell von der Trachtenkapelle Glottertal musikalisch eröffnet, bevor Präsidentin Sabine Wölfle die zahlreichen Delegierten und Gäste begrüßte. Nach der Totenehrung richteten der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Glottertal, Christoph Maier, sowie Clemens Laule, erster Vorsitzender der Trachtenkapelle Glottertal, ihre Grußworte an die Versammlung. Auch die anwesenden Ehrengäste, Bundestagsabgeordneter Dr. Yannick Bury und Landtagsabgeordnete Daniela Evers, betonten in ihren kurzen Reden die große gesellschaftliche Bedeutung der Blasmusik und des ehrenamtlichen Engagements.

Im weiteren Verlauf stellte die Versammlung die anwesenden Mitgliedsvereine fest und genehmigte das Protokoll der letzten Hauptversammlung aus dem Jahr 2025.

Im Mittelpunkt standen die Berichte des Präsidiums. Schriftführerin Judith Riesterer berichtete von einem arbeitsreichen Jahr, in dem unter anderem 123 Ehrungen bei 53 Terminen durchgeführt wurden. Zudem umfasst der Verband aktuell über 6.100 aktive Mitglieder sowie rund 9.500 fördernde Mitglieder. Auch die zuverlässige Meldung der Vereinsdaten wurde als wichtige Grundlage der Verbandsarbeit hervorgehoben.

Rechnerin Gudrun Müller gab Einblicke in die finanzielle Entwicklung. Der Kassenbericht wies für das Jahr 2025 einen Überschuss von 5.404 Euro aus, wobei insbesondere Fördermittel und Zuschüsse entscheidend zur Stabilität des Verbandes beitrugen.

Verbandsdirigent Zsolt Sandor blickte auf ein musikalisch erfolgreiches Jahr zurück. Höhepunkte waren das Projekt des Symphonischen Blasorchesters mit 57 Musikerinnen und Musikern aus 18 Vereinen sowie die Raschèr Saxophon Akademie, die erneut ein hohes musikalisches Niveau bot. Gleichzeitig betonte er die Bedeutung von Weiterbildung und Nachwuchsgewinnung für die Zukunft der Vereine.

Auch die Jugendarbeit nahm einen breiten Raum ein. Verbandsjugendleiter Albert Maier berichtete von einem erfolgreichen Jugendblasorchester-Projekt mit über 60 Teilnehmenden sowie von reger Beteiligung an den Leistungsabzeichen-Prüfungen. Insgesamt 321 junge Musikerinnen und Musiker stellten sich den Prüfungen, von denen 226 erfolgreich bestanden wurden.

Präsidentin Sabine Wölfle hob in ihrem Bericht die vielfältigen Aktivitäten des Präsidiums hervor. Neben mehreren Sitzungen standen zahlreiche Besuche bei Konzerten, Ehrungen sowie die Pflege von Kontakten innerhalb und außerhalb des Verbandes im Fokus. Besonders betonte sie die zentrale Rolle der Jugendarbeit für die Zukunft der Blasmusik im Verband.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war der Bericht zum Kinderschutzkonzept. In diesem Rahmen wurde das 12. Kinderschutzkonzept des Verbandes an die Trachtenkapelle Stegen übergeben. Ebenso folgte der Bericht der Kassenprüfer. Anschließend stimmte die Versammlung einstimmig für die Entlastung des Präsidiums.

Ein besonderer Moment der Versammlung war die Ehrung von Martin Böcherer für 20 Jahre engagierte Vorstandstätigkeit, die mit großem Applaus gewürdigt wurde.

Zum Abschluss wurde der Termin für die nächste Hauptversammlung auf den 27. Februar 2027 in Oberwinden festgelegt. Unter dem Punkt „Verschiedenes“ wurden weitere Anliegen und Wünsche aus den Reihen der Mitgliedsvereine angesprochen.

Die Versammlung zeigte einmal mehr den starken Zusammenhalt innerhalb des Oberbadischen Blasmusikverbandes und die große Bedeutung der Blasmusik als kultureller und gesellschaftlicher Faktor in der Region.Neben dem Rückblick richtet sich der Blick auch nach vorne: Bereits am 26. April in Merzhausen sowie am 10. Mai in Heuweiler stehen die nächsten Konzerte des Jugendblasorchesters Breisgau auf dem Programm. Zudem lädt das Symphonische Blasorchester im September zu einem Workshop unter dem Titel „Swing im Blasorchester“ mit Dozent Peter Jenal ein.

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